Konzept: Gemeinde Frickenhausen

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Vielfalt gemeinsam erleben

Unter dem Motto „Vielfalt gemeinsam erleben“ lebt die Gemeinschaftsschule Frickenhausen von der Vielfältigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler. Durch die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und individuellen Stärken der Lernenden, profitieren alle vom gemeinsamen Lernen. So verschieden jeder Mensch ist, so verschieden vollzieht sich auch seine Lernentwicklung. Deshalb knüpfen wir am individuellen Lernstand an und unterstützen die Entwicklung auf verschiedenste Weise: mit regelmäßigen Lerncoachinggesprächen, zwei Lernentwicklungsgesprächen im Schuljahr und einem Lernkonzept, welches Raum für persönliche Rückmeldungen und Gespräche zwischen SchülerIn und Lehrkraft lässt.

Hierbei berücksichtigen wir nicht nur schulische Lernfelder, sondern legen auch besonderen Wert auf die Entwicklung im sozialen Bereich. Dabei unterstützen unsere Schulsozialarbeit und der enge Austausch mit unseren Sonderpädagogen unsere Ganztagesschule.

Um das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Voraussetzungen möglich zu machen, arbeiten wir auf drei Niveaus – dem Grundlegenden (Hauptschule), dem Mittleren (Realschule) und dem Erweiterten (Gymnasium) Niveau. Um dies zu ermöglichen, beinhaltet unser Lernkonzept neben dem gemeinsamen Klassenunterricht, der auf dem Mittleren Niveau stattfindet, Lernbüro-Stunden und differenziertes Lernmaterial. So ist es möglich, dass ein Schüler in Mathematik auf dem Mittleren Niveau arbeitet und in Deutsch auf dem Grundlegenden Niveau – entsprechend seiner Fähigkeiten. Die SchülerInnen haben so genügend Zeit, sich zu entwickeln und in Klasse 8 mit den Eltern und den Lehrkräften die Entscheidung zu treffen, welcher Abschluss angestrebt werden soll.

Das selbstorganisierte Arbeiten im Lernbüro, Kooperativer Unterricht, Klassenrat, Schüler-Helfer im Lernbüro, Schulsanitäter, Lernende als AG-Leitung, Schüler-Streitschlichter, gemeinsame Schulaktionen oder unser Lernprofi-Konzept fördern und fordern die Lernenden in ihrer Persönlichkeit. So erlernen sie unter anderem Verantwortungsübernahme, Hilfsbereitschaft und Selbstorganisation. Im Fokus steht dabei immer die Begleitung der Lernenden zu mündigen und sozialen Menschen.

Besonders wichtig ist uns auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Im Sinne einer professionellen Erziehungspartnerschaft möchten wir mit den Eltern an einem Strang ziehen und nutzen dazu, neben den regelmäßig stattfindenden Gesprächen, einen wöchentlichen Austausch über das Lerntagebuch der Schülerinnen und Schüler.

Abschlüsse

Möglich sind an unserer Schule der Hauptschulabschluss (Kl. 9 und 10), der Realschulabschluss (Kl. 10) oder - sofern in Klasse 10 alle Leistungen auf dem Erweiterten Niveau erbracht wurden - ist der Übergang in Klasse 10 eines Allgemeinbildenden Gymnasiums möglich. Nach dem jeweiligen Abschluss folgt der Übergang in ein Ausbildungsverhältnis oder die Fortsetzung des Schulbesuchs an einer beruflichen Schule, um bspw. nach dem Realschulabschluss noch das Abitur anzustreben.

Ganztagesschule

An unserer Schule findet montags, dienstags und donnerstags Nachmittagsunterricht bis jeweils 15:45 Uhr statt. Mittwochs und freitags haben alle SchülerInnen bis 13:05 Uhr Unterricht. An den Tagen mit Nachmittagsunterricht findet die Mittagspause von 13:05 Uhr bis 14:15 Uhr statt. In dieser Zeit können die Lernenden die Schulmensa, den Ruheraum mit Schulbücherei oder eine AG besuchen – entsprechend ihrer Bedürfnisse.

Lernentwicklungsgespräch

Zweimal im Schuljahr findet ein Lernentwicklungsgespräch mit dem Lernenden, dem Klassenlehrer und den Eltern statt. Dabei stehen die Lernentwicklung des Kindes und deren Förderung im Vordergrund. Am Ende des Gesprächs setzt sich der Schüler/die Schülerin ein Ziel für das kommende Schulhalbjahr.

Lerncoaching

Alle SchülerInnen bekommen einen Lerncoach. Dieser berät sie in regelmäßigen Treffen in der individuellen Lernentwicklung, hilft bei Lernschwierigkeiten und ist der feste Ansprechpartner für alle Fragen, die im Zusammenhang mit dem Lernen stehen.

Lernbüro

Alle Hauptfächer sind in Input- und Lernbürostunden aufgeteilt. Während der Inputstunden werden den SchülerInnen gemeinsam neue Fachinhalte auf Mittlerem Niveau vermittelt und mit ihnen erarbeitet.

Im Lernbüro arbeitet jeder Schüler und jede Schülerin nach dem Prinzip der Individualisierung und Differenzierung auf seinem Niveau. Dazu gibt es Lernwegelisten mit niveaudifferenzierten Aufgaben. Mit Hilfe des Lerntagebuchs strukturieren sich die SchülerInnen selbstständig, d.h. sie legen eigene Arbeitsziele für die Stunde fest und tragen diese ins Lerntagebuch ein. Bei Fragen nutzen sie die Möglichkeit des „Beratertisches“ bei der Lehrperson oder holen sich beim Schüler-Helfer Hilfe.

Lernprofi

Besonders zuverlässige SchülerInnen mit einer guten Arbeitshaltung und einem guten Sozialverhalten haben an unserer Schule die Möglichkeit eine Lernprofi-Auszeichnung als Belohnung zu erhalten. Diese müssen sie schriftlich beantragen und können bei erfolgreicher Auszeichnung in der ersten Stufe auf dem Schulflur, in der zweiten Stufe im ganzen Schulhaus und in der dritten Stufe auf dem gesamten Schulgelände in den Lernbürozeiten arbeiten.

Lerntagebuch

Das Lerntagebuch dokumentiert das Lernen jedes Schülers und jeder Schülerin. Zu Beginn eines jeden Schuljahres erhalten dieses alle SchülerInnen unserer Schule, um darin neben den bearbeiteten Aufgaben im Lernbüro, Wochenziele, To-Do’s und anstehende Arbeiten einzutragen. Zusätzlich dient es als Austauschmöglichkeit zwischen den Klassenlehrern sowie den übrigen Fachlehrern und den Eltern mit einem integrierten „Eltern-Lehrer-Dialogfeld“.

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